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= bürgerschaftliches Engagement
= unternehmerisches Engagement
Auf der Landesmeile NRW im Zeltpavillon des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport treffen Sie am 27. und 28. Mai die Mitarbeiterinnen des Referats Bürgerschaftliches Engagement. Engagierte und Interessierte sind herzlich zu Gesprächen und Diskussionen rund um das Thema Ehrenamt eingeladen. Wie vielfältig und bunt das Engagement in NRW ist, soll mit der Button- und Fotoaktion »Welcher Engagementtyp sind Sie?« zum Ausdruck gebracht werden. Interessierte können einen Button wählen und sich damit fotografieren lassen. Die Fotos werden anschließend auf diesem Portal veröffentlicht.
Mit einem neuen Förderprogramm »Kultur macht stark« fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ab 2013 außerschulische Angebote der kulturellen Bildung für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Die Bildungsmaßnahmen sollen von zivilgesellschaftlichen Akteuren, d.h. Vereinen, Verbänden und Initiativen erbracht werden, die sich vor Ort in Bündnissen für Bildung zusammenschließen. Neben der konkreten Unterstützung bildungsbenachteiligter Kinder und Jugendlicher ist ein weiteres Ziel der Förderung die Entwicklung tragfähiger bürgerschaftlicher Netzwerke, in denen unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen ergänzend zur Arbeit der Schulen Verantwortung für die Bildung der jungen Generation übernehmen.
Die Caritas-Stiftung im Bistum Essen schreibt zum dritten Mal den Essener Caritas-Sozialpreis aus. Mit dem alle zwei Jahre ausgeschriebenen Preis will die Caritas-Stiftung im Bistum Essen kreative Ideen im sozialen Bereich fördern. Teilnehmen können sowohl Gruppen als auch Einzelpersonen in den Kategorien »Ehrenamt« und »Hauptamt«. Alle interessierten Einrichtungen, Dienste, Initiativen, Fachverbände und Pfarreigruppen sind aufgefordert, ihr Projekt zu präsentieren. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 27. September 2012.
Die nachhaltige Stadtentwicklung steht im Mittelpunkt der Initiative »ZukunftsWerkStadt«. Im Rahmen der Initiative, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung anlässlich des Wissenschaftsjahres 2012 gefördert wird, entwerfen Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Vertreter/innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft Konzepte und Maßnahmen, um ihre Städte nachhaltig zu entwickeln. Das betrifft etwa die Bereiche Verkehr, Ernährung, Bildung oder Energieversorgung. Unter den 16 von einer Expertenjury ausgewählten Städten sind aus NRW Bonn, Bottrop, Münster und der Kreis Unna mit ihren Projekten vertreten.
Ab sofort können die über 750 Direktkandidaten zur Landtagswahl in Nordrhein Westfalen am 13. Mai 2012 auf dem Internetportal abgeordnetenwatch.de befragt werden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich mit einem Anliegen oder einer Frage direkt an die Kandidat/innen ihres Wahlkreises wenden. Fragen und Antworten werden veröffentlicht und sind auch nach der Wahl noch einsehbar. Über die Eingabe der eigenen Postleitzahl lässt sich herausfinden, wer im eigenen Wahlkreis kandidiert. Schirmherr der Aktion zur Landtagswahl ist NRW-Landtagspräsident Eckhart Uhlenberg.
Bis zum 30. Juni 2012 können sich aktive Vorleserinnen und Vorleser, Vorleseinitiativen sowie Schulen, Büchereien und Kindertagesstätten mit ihren Vorleseprojekten um den Deutschen Vorlesepreis bewerben. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Lust am Lesen und Vorlesen anzuregen und ehrenamtliches Engagement auszuzeichnen. Der Preis ist in fünf Kategorien ausgeschrieben: Vorleser des Jahres, Kindertagesstätte, Grundschule, Weiterführende Schule sowie Vorleseort des Jahres.
Wie können ehrenamtliche Vorstände gefunden und gestärkt werden? So lautet die zentrale Frage von »Engagement braucht Leadership«, einer gemeinsamen Initiative der Robert Bosch Stiftung und des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement Bayern. An drei bundesweiten Standorten (Bremen, Halle und Mülheim/Ruhr) soll in der nun anlaufenden Praxisphase erprobt werden, wie man ehrenamtliche Vereinsvorstände findet und stärkt. Projektpartner der Initiative sind lokale Freiwilligenagenturen wie das Centrum für bürgerschaftliches Engagement (CBE) in Mülheim an der Ruhr.
Ein Jahr lang politische Arbeit mitgestalten, ein eigenes Projekt durchführen, politische oder kulturpolitische Ideen verwirklichen, spannenden Menschen begegnen und nicht zuletzt etwas für Andere bewirken: Das ist das Freiwillige Soziale Jahr in der Politik. Interessierte junge Menschen bis 26 Jahren können sich noch bis zum 31.05.2012 bei der LAG Arbeit Bildung Kultur NRW für den Freiwilligendienst Politik bewerben.
In den 16 Bundesländern entwickelt sich eine lebendige Praxis der direkten Demokratie. Volksbegehren sind auch von Seiten der Politik zunehmend als wichtige Ergänzung zur parlamentarischen Demokratie akzeptiert. Zu diesem Ergebnis kommt der Verein Mehr Demokratie in seinem aktuellen Volksbegehrensbericht 2011. Immer mehr Bundesländer reformieren zudem die Volksgesetzgebung, so auch NRW: nach Angaben des Vereins gelang im bevölkerungsreichsten Bundesland mit der Einführung der freien Unterschriftensammlung und Verlängerung der Eintragungsfrist »ein großer Wurf.«
Seit 2009 unterstützt E.ON Westfalen Weser unter dem Slogan »Ideen werden Wirklichkeit: 100 Förderpakete für Vereine in der Region!« bürgerschaftliches Engagement in Ostwestfalen-Lippe. Das Unternehmen stellt 100 finanzielle Förderpakete für außerordentliche ehrenamtliche Tätigkeiten bereit. Bewerben können sich eingetragene Vereine, Initiativen und Institutionen aus dem Netzgebiet des Unternehmens. Ob Kunst, Sport, Brauchtum oder Soziales: Wichtig ist, dass die Projekte ehrenamtlich und bürgerschaftlich organisiert werden und dem Gemeinwohl dienen. Die aktuelle Bewerbungsphase endet am 30. September 2012.
Soziales Engagement hat für deutsche Großunternehmen zwar einen hohen Stellenwert, allerdings fällt es den meisten Unternehmen schwer, ihre Rolle als Unternehmensbürger in der Gesellschaft zu definieren. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervor. Demnach sind rund zwei von drei befragten Führungskräften davon überzeugt, dass das Thema »Corporate Citizenship« in ihrem Unternehmen eine große Bedeutung hat. Konkrete strategische Ziele verfolgen jedoch nur 39 der 100 analysierten Unternehmen.
Mit dem »Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit zur Förderung der aktiven Bürgerschaft« wurden im Jahr 2011 die Potenziale ehrenamtlicher Arbeit gewürdigt und Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement in der EU untersucht. Ein besonderer Fokus lag in Deutschland auf generationsübergreifenden Aktivitäten und der gezielten Ansprache älterer Menschen. Diese Ziele griff die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) zusammen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BAS) und der Körber-Stiftung im Rahmen einer Konferenz »Engagement bewegt Generationen« auf. Die dort entwickelten Empfehlungen an Kommunen und Organisationen und die Vorschläge zu intergenerativen Projekten und zum Zusammenwirken von Jung und Alt liegen nun in einer Broschüre vor.
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